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11-05-2023

Cotton Work - Ein Doku Projekt

Cotton Work - Ein Doku Projekt - Cotton Work - Ein Doku Projekt

KAYA&KATO Gründer Stefan Rennicke hat das Projekt Cotton Work ins Leben gerufen. Cotton Work ist ein filmisches Projekt, das in drei Kurz-Dokumentationen die Bauern der Gulu Agricultural Development Company (GADC) und ihre Kooperative porträtiert. Dabei wird ihr Beitrag zur weltweiten Baumwollproduktion beleuchtet und in den Kontext der wechselvollen Geschichte der Region gestellt. Die Bauern produzieren nicht nur Sesam, Chillies und Sonnenblumen, sondern vor allem auch Baumwolle für unsere Produkte und für den Weltmarkt. Bisher ist ihre Arbeit jedoch weitgehend unbemerkt geblieben. Weder wissen die Konsumenten, wer die Baumwolle anbaut, noch haben die Baumwollbauern eine genaue Vorstellung davon, was mit ihrer Baumwolle geschieht. Die Anfangs- und Endpunkte der Produktionskette sind einander unbekannt.


Darüber hinaus erzählt das Projekt Cotton Work eine Geschichte von Mut und Neuanfang. In den letzten Jahren hat die GADC maßgeblich dazu beigetragen, dass die Region Gulu nach den Jahren des Bürgerkriegs wieder Stabilität gefunden hat. Das Projekt steht somit im Gegensatz zu den gängigen negativen Stereotypen des Baumwollanbaus und stellt eine positive Perspektive dar. Denn über einen Zeitraum von fast 20 Jahren herrschte in dieser Region ein brutaler Krieg zwischen der Lord’s Resistance Army (LRA) und der ugandischen Armee. Die LRA vertrieb über zwei Millionen Menschen, entführte tausende Kinder und beging zahlreiche Gräueltaten. Gulu war dabei ein zentraler Ort des Konflikts. Im Jahr 2006 endeten die Kriegshandlungen, doch die Region lag weitgehend zerstört und menschenleer da. Nach und nach sind die Bauern zurück gekehrt, und mit ihrer Rückkehr entstand in Gulu eine landwirtschaftliche Kooperative. Im Mittelpunkt dieser Kooperative steht eine alte Baumwollverarbeitungsanlage, die einst zerstört war. Sie wurde mühevoll restauriert und ist heute das Herzstück der Kooperative, die mit rund 120.000 Klein- und Kleinstbauern zusammenarbeitet. 

 

Wer steckt hinter Cotton Work?


Esther Ruth Mbabazi, eine Fotojournalistin und Filmemacherin aus Kampala, Uganda. Ihre Arbeiten beschreiben die sich verändernden Bedingungen auf dem afrikanischen Kontinent, wobei der Schwerpunkt auf den sozialen, physischen und emotionalen Aspekten des täglichen Lebens liegt. Ihre Arbeiten werden in der New York Times, dem TIME Magazine, der Washington Post, dem Wall Street Journal und El Pais veröffentlicht. Esther ist Gründerin der Initiative The Candid Local, die mit unabhängigen Kreativen auf dem afrikanischen Kontinent zusammenarbeitet, um Geschichten aus Afrika mit einem eigenen afrikanischen Blick zu erzählen.

 


Stefan Rennicke, Gründer von KAYA&KATO. Zuvor war Stefan viele Jahre in der internationalen politischen Zusammenarbeit tätig und hat intensiv mit Entwicklungs- und Schwellenländern zusammengearbeitet. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit lag in der Zusammenarbeit mit Ländern in Subsahara-Afrika. Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er zahlreiche Projekte mit NGOs und Regierungen umgesetzt – u.a. in Ländern wie Liberia, Mali, Uganda, Kenia, Lesotho, Madagaskar und Ruanda Er ist als Autor tätig und Initiator der Initiative Black Heart – White Teeth in der sich Kreative zusammenfinden, um gemeinsam Projekte zu entwickeln und umzusetzen.
 

 


Axel Post, Betreiber einer digitalen Kommunikationsagentur und filmischer Geschichtenerzähler. Axel redet gern. Mit Menschen aller Art. Ihn treibt eine tiefe Abneigung gegen das Genre "Imagefilm" an. In seiner Freizeit experimentiert er mit neuen Formaten der digitalen Kunst, designed Apps, besucht Konzerte von Punk bis Indiepop und ist ein Fan von Borussia Mönchengladbach. Axel lebt mit seiner Familie im Kölner Westen und kennt den afrikanischen Kontinent nur aus dem Fernsehen.

 


Mehr dazu auf www.cotton-work.com
 

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